Tarifvertrag öffentlicher dienst bw lehrer

Die normale Wochenarbeitszeit für Lehrer an Universitäten beträgt 40 Stunden pro Woche. Für Dozenten gibt es separate Arbeitszeitvereinbarungen, die dem Umfang ihrer Lehrtätigkeit entsprechen. Für Lehrkräfte an Universitäten, die auf der Grundlage privatrechtlicher Verträge beschäftigt sind, beträgt der Urlaubsanspruch 30 Werktage (25 Arbeitstage oder fünf Wochen). Für Arbeitnehmer der Beschäftigungsgruppen A 1 und A 2 beträgt der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag 36 Werktage (30 Arbeitstage oder sechs Wochen). Für alle Beschäftigten einer Universität erhöht sich der Urlaubsanspruch laut Tarifvertrag ab dem Kalenderjahr, in dem die Arbeitnehmer das 43. Lebensjahr erreichen, auf 28 Arbeitstage, wenn die Arbeitnehmer bereits sechs Jahre an der jeweiligen Hochschule beschäftigt sind, und auf 30 Arbeitstage bei einem Arbeitsverhältnis von zehn Jahren. Unternehmensvereinbarungen sind die Hauptquelle für die Beschäftigungsbedingungen in der Direktion. Unternehmensvereinbarungen werden zwischen den Arbeitnehmern und der Direktion gemäß dem Fair Work Act 2009 ausgehandelt. Jede Vereinbarung muss von der Mehrheit der Arbeitnehmer genehmigt werden, die vor der Genehmigung durch die Fair Work Commission abstimmen. Unternehmensvereinbarungen sollten in Verbindung mit den einschlägigen Industrial Awards, Legislation und Standards gelesen werden. Die Arbeitszeiten des Lehr- und Forschungspersonals an Fachhochschulen sind in den jeweiligen Arbeitsverträgen nach privatrechtlichen Vorschriften festgelegt.

Der Urlaubsanspruch basiert auf dem Urlaubsgesetz und beträgt 30 Werktage (fünf Wochen) mit einer Betriebsdauer von weniger als 25 Jahren; nach 25 Dienstjahren auf 36 Werktage ansteigen. Fachhochschulen (FH) organisieren ihre Personalarbeit (d.h. Personalplanung, Auswahl und Entwicklung) völlig unabhängig oder in Absprache mit der jeweiligen Trägerorganisation (z.B. Kommunen, Sozialpartner, Verbände usw.). Dafür gibt es keine konkreten rechtlichen oder tarifvertraglichen Grundlagen. Lehrer an Fachhochschulen, Fachhochschulen und Universitäten unterliegen dem Allgemeinen Rentengesetz. Das gesetzliche Renteneintrittsalter in Österreich beträgt 65 Jahre für Männer und 60 Jahre für Frauen. Personen, die in den Vorruhestand gehen, müssen Zahlungsnachlässe akzeptieren. Aus Gründen der Nichtdiskriminierung wird das Renteneintrittsalter für Frauen bis 2033 schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Die ACT Public Sector Administrative and Related Classifications Enterprise Agreement 2018-2021 ist am 3. April 2019 in Kraft getreten und läuft nominell am 31.

Oktober 2021 aus. Diese Vereinbarung gilt für alle Verwaltungsbeamten, leitenden Angestellten und Schulassistenten. Die öffentlichen Fachhochschulen für Lehrerbildung (PHs) sind Einrichtungen des Bundes. Sie unterliegen daher der Aufsicht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF). Die Personalarbeit, zum Beispiel auch die Personalplanung, wird daher nicht vollständig autonom von der jeweiligen PH durchgeführt. Sie wird im Wesentlichen vom Rektorat in Absprache mit dem BMBWF durchgeführt. Die Grundlagen werden durch folgende: Nach dem Gesetz über die Organisation der Hochschulkollegien für Die Lehrerbildung müssen die Mitarbeiter an pHs akademisch/professionell und pädagogisch/didaktisch qualifiziert sein. Stellen werden öffentlich für das Festangestellte und für zugewiesene Bundes- und Landeslehrer ausgeschrieben. Die Personalauswahl liegt in der Verantwortung des Rektorats, das sich mit dem BMBWF berät, um eine Einigung zu erzielen.

Die Einstellung von (temporären) Dozenten wird direkt vom Rektorat entschieden.